MPC Status Network

Ausführliche Anleitung

Installation, Teilnahme, Tray, Datenschutz und Fehlerdiagnose

1. Installation und erster Start

Windows

  1. Laden Sie den Windows-Installer im eigenen Download-Bereich herunter.
  2. Starten Sie das Setup und folgen Sie den angezeigten Schritten.
  3. Nach Abschluss öffnet sich das normale Programmfenster. Sie müssen also nicht zuerst nach einem Tray-Symbol suchen.
  4. Das Setup registriert den lokalen Link mpcstatus://map. Er erlaubt der Musterkartenseite, den installierten Client zu starten und ein frisches Kartenticket anzufordern.
  5. Minimieren oder Schließen des Fensters lässt den Client weiterlaufen und legt ihn als dunkelblaues Radarsymbol in den Windows-Infobereich. Falls das Symbol nicht direkt sichtbar ist, öffnen Sie dort den Pfeil für ausgeblendete Symbole. Ein linker Klick beziehungsweise Doppelklick öffnet das Programmfenster wieder. Ein Rechtsklick auf das Symbol öffnet Status, Teilnahmestand, Karte, Meldehistorie, vollständige CSV-/TXT-Exporte, Anleitung, Programminfo, Diagnose, E-Mail-Fehlermeldung, Autostart und Sprachwahl.
  6. Ein versehentlicher zweiter Start holt das bereits laufende Fenster nach vorn.

Wozu dient das Setup? Es kopiert die signierte grafische Anwendung und das optionale Kommandozeilenwerkzeug in Ihr Benutzerprofil, legt Startmenü und Deinstallation an und registriert den Kartenlink. Der Autostart wird standardmäßig eingerichtet. Nur wenn Sie ihn im Rechtsklickmenü des Tray-Symbols bewusst abwählen, bleibt er ausgeschaltet. Ein fehlender, falscher oder außerhalb der App deaktivierter Windows-Autostarteintrag wird ansonsten beim nächsten Start repariert. Das Setup ändert weder WLAN-, Router- noch Firewall-Einstellungen.

Linux x86_64

  1. Laden Sie das Linux-Archiv herunter und entpacken Sie es.
  2. Markieren Sie MPCStatusTray und mpc-status als ausführbar.
  3. Starten Sie MPCStatusTray aus Ihrer Desktop-Sitzung.

Diese erste Linux-Fassung verwendet das X11-Protokoll für System-Tray-Symbole. Sie benötigt daher eine X11-Sitzung oder eine Wayland-Sitzung mit funktionierender XWayland-Unterstützung. Ein automatischer Systemstart wird noch nicht eingerichtet.

macOS

  1. Wählen Sie passend zu Ihrem Mac das Archiv für Apple Silicon oder Intel und entpacken Sie es.
  2. Verschieben Sie MPCStatusTray.app in den Programme-Ordner.
  3. Starten Sie MPCStatusTray.app, nicht die danebenliegende Datei mpc-status. mpc-status ist ausschließlich das Kommandozeilenwerkzeug und zeigt ohne zusätzlichen Befehl nur einen Benutzungshinweis an.
  4. Da die App nicht notarisiert ist, kann macOS beim ersten Start eine Sicherheitswarnung anzeigen. Öffnen Sie die App dann bewusst über das Kontextmenü, sofern Sie dem Download von dieser Webseite vertrauen.

Die derzeit angebotene macOS-Version 0.1.7 öffnet noch kein normales Fenster. Nach dem Start von MPCStatusTray.app erscheint das Radarsymbol oben rechts in der macOS-Menüleiste. Eine grafische Version auf Basis von 0.1.11 wird zusammen mit dem nächsten freigegebenen Plattform-Release gebaut.

Beim ersten Start verwendet der Client auf einem deutschen Betriebssystem Deutsch, sonst Englisch. Unter Sprache / Language kann dies jederzeit geändert werden; die Auswahl bleibt für spätere Starts gespeichert.

2. Aufbau der Teilnahmeberechtigung

Eine neue Installation darf Status und Karte unmittelbar nach ihrer ersten Registrierung sehen; sie muss dafür keine zehn Minuten warten. Ihre grob lokalisierte Station erscheint sofort grau auf der Karte. Grau bedeutet wartet auf die erste zugeteilte MPC-Prüfung, nicht „MPC ist ausgefallen“. Nach einem echten Bericht wird der Punkt grün oder rot. Der Sofortzugriff gilt in den ersten 24 Stunden. Gleichzeitig meldet sie höchstens einmal pro Minute ihre Anwesenheit an den Koordinationsserver. Nach zehn gültigen Meldungen ist die Teilnahme freigeschaltet, solange innerhalb der jeweils letzten zehn Tage mindestens zehn Meldungen vorhanden sind. Zehn Tage seit der Installation nur verstreichen zu lassen genügt nicht; die zehn Tage sind ausschließlich das rollierende Zeitfenster, in dem die Meldungen gezählt werden.

Das Tray zeigt dauerhaft den Stand 6/10 beziehungsweise 10/10 und den UTC-Zeitpunkt, zu dem die älteste noch benötigte Meldung verfällt. Dieselbe Information erscheint zusammen mit dem MPC-Status als Hinweis, wenn Sie mit der Maus über das Tray-Symbol fahren. Während des Aufbaus nennt es zusätzlich die ungefähr verbleibenden Minuten. Die Anwesenheitsmeldungen fragen das Minor Planet Center nicht ab. Wird die Zehn-Meldungen-Bedingung nach dem ersten Tag nicht erfüllt, pausiert der Clientzugriff auf Status und Karte, bis die Bedingung wieder erfüllt ist.

Zusätzlich zeigt das Rechtsklickmenü getrennt, ob der Koordinationsserver erreichbar ist und welchen Status MPC/NEOCP zuletzt hatte. Es nennt den letzten erfolgreichen Serverkontakt, die verbleibende Zeit bis zur nächsten Meldung und einen verfügbaren Programmstand. Das Menü wird nach jeder Prüfung ausdrücklich neu aufgebaut, damit nicht länger ein alter Text wie Teilnahme wird geprüft … stehen bleibt, während der Hover-Text bereits aktuell ist.

Der Client prüft höchstens einmal pro Kalendertag, ob eine neuere Programmversion veröffentlicht wurde. In diesem Fall fragt die Windows-App höchstens einmal am Tag: Update verfügbar – jetzt installieren? Erst nach Ihrer Zustimmung lädt sie das Setup herunter, prüft Größe, SHA-256 und digitale Windows-Signatur und startet die stille Installation. Danach wird die App neu gestartet. Bei Ablehnung geschieht nichts. Das Update bleibt freiwillig und eine ältere Version wird nicht nach einer Frist gesperrt. Linux und macOS öffnen weiterhin nur den Downloadweg.

Wie lange soll das Programm laufen?

Am nützlichsten ist der Client, wenn er während Ihrer normalen Computernutzung im Hintergrund läuft. Sie gehen damit keine Mindestlaufzeit ein und können ihn jederzeit über Beenden schließen. Ist er ausgeschaltet, sendet er keine Anwesenheitsmeldung und kann auch keinen Prüfauftrag übernehmen. Die normale Fenster-Schaltfläche schließt den Dienst deshalb nicht, sondern minimiert ihn in den Infobereich. Wenn die App bei der Windows-Anmeldung nicht starten soll, wählen Sie Beim Anmelden automatisch starten ausschließlich im Tray-Rechtsklickmenü ab.

Vertrauen, Programmumfang und Quellcode

Der Quellcode wird derzeit noch nicht öffentlich angeboten. Wer eine nicht quelloffene Anwendung grundsätzlich nicht ausführen möchte, sollte den Client nicht installieren. Das Windows-Setup ist digital signiert. Der Client verändert keine Netzwerkkonfiguration, fragt den Koordinationsserver ab und lädt neocp.txt ausschließlich nach einem einzelnen Serverauftrag. Diagnose- und Verlaufsdateien können vor dem Versand lokal eingesehen werden; ein E-Mail-Versand erfolgt nie automatisch.

3. Wann der Client das MPC abfragt

Der Client lädt neocp.txt niemals eigenmächtig in einem festen lokalen Takt. Er fragt den Koordinationsserver einmal an und erhält entweder keinen Auftrag oder eine einmalige Prüfzuweisung mit Fälligkeit und Ablaufzeit.

  • Netzweit soll ungefähr eine MPC-Abfrage pro Minute stattfinden.
  • Derselbe Client wartet mindestens fünf Minuten zwischen MPC-Prüfungen.
  • Bleibt zehn Minuten lang jede Benutzerprüfung aus, darf ein STRATO-Reserveclient einmal einspringen. Er ist ebenfalls auf höchstens eine Prüfung in zehn Minuten begrenzt; offene und aktive Benutzerclients werden vorher bevorzugt.
  • Melden mindestens zehn Prozent oder mindestens drei aktive Stationen einen Fehler, verteilt der Server einmalig Gegenprüfungen im Abstand von drei Sekunden.
  • Gemeldet werden Status, Laufzeit, HTTP-Code, Dateigröße, Inhalts-Hash und eine technische Fehlerklasse – nicht der Inhalt der NEOCP-Datei.

Warum Status und Karte nicht unbegrenzt öffentlich sind

Die Teilnehmerregel verteilt Last und Verantwortung fair. Kartenabrufe benötigen Bandbreite und Datenbankleistung, während die eigentliche Aufgabe des Dienstes die koordinierte Prüfung von neocp.txt ist. Unbegrenztes anonymes Daueraktualisieren würde Ressourcen binden, ohne zur Messung beizutragen. Nach dem freien ersten Tag verhindern deshalb zehn Anwesenheitsmeldungen innerhalb von zehn Tagen dauerhaftes reines Mitlesen ohne eigenen Beitrag.

Zugleich verbessert jeder zusätzliche echte Teilnehmer die Aussagekraft. Verschiedene Internet Service Provider und Regionen zeigen, ob ein Fehler weltweit beim MPC liegt oder nur DNS, Routing, Peering beziehungsweise einen einzelnen Zugangsanbieter betrifft. Der Beitrag bleibt klein: Anwesenheitsmeldungen fragen MPC nicht ab, und eine echte Prüfung erfolgt nur nach einmaliger Serverzuweisung. Öffentliche Standorte bleiben auf ungefähr zehn Kilometer gerundet; IP-Adressen werden nicht angezeigt.

4. Status, Karte und eigene Historie

Das Tray-Symbol wird grün, wenn die letzte gültige Prüfung Daten erhielt, rot bei einem Fehler und grau, solange noch keine berechtigte Prüfung vorliegt. Der Hinweis MPC-Status unbekannt bedeutet daher nicht automatisch eine Störung.

Die Karte zeigt pro meldender Station nur den letzten verfügbaren Punkt. Grün bedeutet erreichbar, Rot nicht erreichbar und Grau veraltet. Standorte sind auf ungefähr zehn Kilometer gerundet. Beim Öffnen authentifiziert sich der Client beim Server und erhält nur bei gültiger Teilnahme oder während der ersten 24 Stunden ein 30 Minuten gültiges signiertes Kartenticket. Es steht nur im URL-Fragment, enthält keine Installations-ID und wird von der Karten-API geprüft. Der Server gibt höchstens ein Ticket pro Minute und Client aus. Die eigene Meldehistorie wird dagegen lokal erzeugt und enthält nur die Prüfungen dieser Installation. Die Ansicht zeigt höchstens 300 Meldungen pro Seite. Die Seite selbst wird ausschließlich mit der normalen Bildlaufleiste des Browsers gescrollt; ältere Meldungen bleiben seitenweise in weiteren 300er-Blöcken erreichbar. Das vollständige Archiv kann als CSV oder TXT exportiert werden.

Das Kartenticket zeigt seine genaue Ablaufzeit und einen Sekundenrest. Nach Ablauf führt ein deutlicher Link wieder über den laufenden Client. Die Statusanzeige nennt außerdem die Zahl aktueller Stationen und verschiedener Provider. Melden aktuelle Stationen zugleich grün und rot, wird dies gelb als regionale Abweichung markiert; der letzte Einzelbericht wird dann nicht vorschnell als weltweite Lage ausgegeben.

Von der Live-Karte führt dasselbe 30 Minuten gültige Ticket zum Erreichbarkeitsverlauf. Dort zeigen Zeitbänder die gemeinsame Lage und die Sicht der zehn am häufigsten meldenden Internet-Provider. Grün bedeutet, dass alle Meldungen im Zeitfenster erfolgreich waren; Rot, dass keine erfolgreich war; Grau, dass keine Messung vorlag. Gelb wird im Hover besonders erläutert: Im selben Zeitfenster gab es mindestens eine erfolgreiche und eine nicht erfolgreiche Prüfung. Das kann provider- oder regionsabhängig sein oder einen Zustandswechsel zeigen und bedeutet nicht automatisch einen weltweiten MPC-Ausfall. Berechtigte Teilnehmer können außerdem alle innerhalb der Aufbewahrungsfrist gespeicherten Messdaten als CSV oder JSON herunterladen. Stationskennungen sind dabei pseudonymisiert; Geheimnisse und interne IP-Kennungen fehlen im Export.

Der geschützte Tab MPC-Abrufe zeigt zusätzlich jeden einzelnen gespeicherten Abruf in einer Tabelle: 1.440 Zeilen je Seite, UTC-Datumssuche, Textfilter, Seitennavigation und sortierbare Spalten. Die Tabelle verwendet die normale Bildlaufleiste des Browsers. Im Kalender bleiben UTC-Tage ohne gespeicherte Abrufe grau und können nicht gewählt werden. Ein Prüfzeitpunkt führt direkt zur Karte des zugehörigen Zeitfensters. Das Ticket kennzeichnet die eigene Station nur mit ihrer pseudonymen öffentlichen Stationskennung; die Installations-ID wird nicht angezeigt.

HTTP-Erreichbarkeit und nutzbarer NEOCP-Inhalt werden getrennt ausgewiesen. Eine HTTP-Antwort kann eintreffen, obwohl neocp.txt leer, verändert oder inhaltlich ungültig ist. Umgekehrt bedeutet ein Verbindungsfehler, dass der Client gar keinen prüfbaren Inhalt erhalten hat. Dadurch ist erkennbar, ob der Webserver antwortet und ob er zugleich die erwarteten MPC-Daten ausliefert.

Der Tab Stationen führt zu einer Detailseite je pseudonymer Station. Dort stehen Registrierungszeit, letzte Aktivität, letzte erfolgreiche und fehlgeschlagene Prüfung, Programme, Plattformen, Provider und grobe Standortzellen. Die eigene Station wird markiert. Für die langen Kennungen kann der Anwender verständliche Namen wie „Nordsee-PC“ vergeben. Diese Namen liegen ausschließlich im lokalen Browser-Speicher, werden weder zum Server übertragen noch in gemeinsame Exporte aufgenommen.

Der Tab Störungen fasst Fehlmeldungen mit höchstens 15 Minuten Abstand zu Ereignissen zusammen. Beginn, Ende, betroffene Provider, Standortzellen und übereinstimmende Stationen bleiben sichtbar. Erfolgreiche Gegenmeldungen im selben Zeitraum kennzeichnen das Ereignis als regional, providerabhängig oder wechselnd; ohne Gegenmeldung wird es als Ausfall aus allen beobachteten Netzen bezeichnet. Innerhalb des gewählten Zeitraums wird kein Ereignis durch eine versteckte Begrenzung ausgelassen.

Lokale Vorschauseiten enthalten ausschließlich deutlich bezeichnete, erfundene Demonstrationsdaten. Sie zeigen niemals echte Nordsee-, USA- oder andere Serverstationen und nehmen keine Eigentümerzuordnung vor. Die echte Karte und die echte Abrufliste müssen über den laufenden Client geöffnet werden. Bei einer über den lokalen Vorschau-Server geöffneten Seite startet die Schaltfläche für die echte Karte deshalb gezielt den installierten Client, der ein neues Kartenticket anfordert.

5. Standort und Internetanbieter

Standardmäßig leitet der STRATO-Server aus der ohnehin für die HTTPS-Verbindung sichtbaren IP-Adresse eine grobe Standortzelle und – soweit verfügbar – den Internetanbieter ab. Die öffentliche Karte enthält keine IP-Adresse.

Alternativ kann der Standort über den Browser oder manuell angegeben werden. Dabei rundet der Client die Koordinate bereits vor der Übertragung. Einzelheiten stehen in der Datenschutzerklärung.

Die zufällige Installations-ID liegt im App-Datenordner und wird unter Windows zusätzlich benutzerspezifisch in der Registry gespiegelt. Sie stammt nicht aus Hardware- oder Kontodaten. Beim höchstens täglichen Versionsabruf wird sie pseudonym an diesen Produktserver übertragen.

6. Fehler per E-Mail melden und Diagnosepaket erzeugen

Wählen Sie im Tray Fehlermeldung per E-Mail senden. Der Client ermittelt Betriebssystem beziehungsweise Linux-Distribution, Betriebssystemversion, Architektur, Python-Version und Programmversion selbst. Er legt lokal eine ZIP-Datei mit diesen Angaben und gekürzten technischen Protokollen an, öffnet den Speicherordner und bereitet im Standard-Mailprogramm eine Nachricht an MPCStatusNetwork@jostjahn.de vor.

Die E-Mail wird niemals automatisch versandt. Ergänzen Sie Ihre Fehlerbeschreibung, hängen Sie das erzeugte ZIP selbst an und senden Sie erst dann. Client-Geheimnis und vollständige Installations-ID werden nicht aufgenommen. Der Menüpunkt Diagnosepaket erzeugen bleibt zusätzlich für einen Export ohne E-Mail verfügbar.

7. Kommandozeile für fortgeschrittene Anwender

Unter Windows installiert das Setup mpc-status.exe. Unter Linux und macOS heißt das Programm mpc-status. Eine vollständige Beschreibung steht unter CLI-Parameter. Die wichtigsten Befehle sind:

mpc-status status
mpc-status history --limit 20
mpc-status export-history csv
mpc-status export-history txt
mpc-status map
mpc-status diagnostics
mpc-status email
mpc-status language de
mpc-status language en

8. Ergänzende externe Statusprüfung

Als unabhängige Zweitmeinung kann die Seite Is minorplanetcenter.net down right now? hilfreich sein. Sie prüft die Domain aus dem Netz ihres eigenen Prüfdienstes und zeigt zusätzlich eine Statushistorie sowie Benutzerkommentare.

Für eine genaue Beurteilung reicht eine solche Einzelperspektive jedoch nicht aus. Eine Domain kann grundsätzlich antworten, obwohl die für dieses Projekt relevante Datei https://www.minorplanetcenter.net/iau/NEO/neocp.txt nicht abrufbar ist. Umgekehrt kann nur der Weg eines bestimmten Internetanbieters oder einer Region gestört sein, während der externe Prüfdienst und andere Provider das MPC weiterhin erreichen. Das MPC Status Network prüft deshalb die konkrete NEOCP-Datei aus mehreren Teilnehmernetzen und weist unterschiedliche aktuelle Ergebnisse als regionale beziehungsweise providerabhängige Abweichung aus.

9. Eingebettete Meldungen aus anderen Programmen

NEOCP Machine, MPECMatch, WAMO Inspector, MPC Neo Rating und My Astrometry können nach einem ohnehin erfolgreichen MPC-Onlineabruf im Hintergrund einmalig die konkrete Datei neocp.txt prüfen. Die Programme teilen sich pro Benutzerkonto eine zufällige Installations-ID, eine globale Ein/Aus-Einstellung und eine Sperrzeit von mindestens zehn Minuten. Dadurch entsteht auch dann ein zusätzlicher, providerabhängiger Messpunkt, wenn der eigenständige Tray-Client nicht läuft.

Gemeldet werden ausschließlich technische Ergebnisdaten; Dateiinhalte und Beobachtungen werden nicht übertragen. Der Meldeendpunkt bestätigt nichts und liefert keine Anweisungen oder sonstigen Nutzdaten zurück. Eingebettete Meldungen lösen keinen Alarmtest aus und haben gegenüber den vom Server eingeplanten Teilnehmerprüfungen geringeres Gewicht. Die globale Einstellung befindet sich im Daten- beziehungsweise Einstellungsmenü der beteiligten Programme.