Verantwortlicher
Jost Jahn, Smaeswai 4, 25946 Nebel · MPCStatusNetwork@jostjahn.de
Statusmeldungen
Der Client übermittelt eine zufällig erzeugte Installations-ID, Version, Betriebssystem, Prüfergebnis, technische Messwerte, eine auf ungefähr zehn Kilometer gerundete Standortzelle und – soweit serverseitig ermittelt – den Internetanbieter. Bei IP-Ortung erfolgt die Zuordnung ausschließlich auf dem eigenen STRATO-Webspace mit der lokal gespeicherten DB-IP-Lite-Datenbank; die IP wird dafür nicht an DB-IP oder einen anderen Geodienst übertragen.
Exakte Koordinaten werden vor der Speicherung verworfen. Die Anwendungsdatenbank speichert keine vollständige IP-Adresse; sie verarbeitet einen nicht rückrechenbaren, servergeheimen Hash zur Missbrauchsabwehr. IP Geolocation by DB-IP, CC BY 4.0.
Lokale Installations-ID
Die pseudonyme Installations-ID wird im lokalen App-Datenordner gespeichert. Unter Windows wird sie zusätzlich benutzerspezifisch in der Registry gespiegelt, damit ein versehentliches Löschen oder Verändern der Datei die ID nicht unbemerkt zurücksetzt. Sie wird nicht aus Hardware, Rechnername, Konto, E-Mail-Adresse oder Netzwerkmerkmalen abgeleitet.
Kartenticket
Beim Kartenaufruf authentifiziert sich der Client mit Installations-ID und lokalem
Client-Geheimnis direkt gegenüber dem Server. Bei gültiger Berechtigung erzeugt der
Server ein zufälliges, signiertes und höchstens 30 Minuten gültiges Kartenticket.
Das Ticket enthält keine Installations-ID und wird ausschließlich im URL-Fragment
hinter dem Zeichen # an den Browser übergeben; dadurch wird es nicht als
normaler URL-Pfad an den Webserver oder über Verweisadressen übertragen. Die
Karten-API erhält es in einem eigenen HTTP-Header und prüft Signatur und Ablaufzeit.
Speicherdauer
Anwesenheitsmeldungen werden nach 11 Tagen automatisch gelöscht. Nicht verwendete Prüfaufträge werden nach 30 Tagen entfernt. Prüfberichte, verwendete Prüfaufträge und Störungsereignisse bleiben höchstens 400 Tage gespeichert. Lokale Protokolle und die lokale Meldehistorie kann der Anwender jederzeit im App-Datenordner löschen.
Hosting und Protokolle
Hosting erfolgt bei STRATO. Webserver-Logfiles können IP-Adresse, Datum und Uhrzeit, Datei, Datenmenge, Referrer, Browser und Betriebssystem enthalten. Zweck sind Bereitstellung, Sicherheit, Fehleranalyse und Missbrauchserkennung; Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Nach der STRATO-Grundeinstellung werden IP-Adressen anonymisiert und Protokolle bis zu 60 Tage gespeichert, soweit die konkrete Hostingkonfiguration nicht abweicht.
Lokale Daten und Diagnose
Einstellungen, Geheimnis, Verlauf und Protokoll liegen ausschließlich im lokalen App-Datenordner. Die Meldehistorie wird mit höchstens 300 Einträgen je Seitenblock angezeigt und kann vollständig als CSV oder TXT exportiert werden. Das Diagnosepaket wird nur auf ausdrücklichen Befehl lokal erzeugt und nie automatisch versandt.
Beim ausdrücklich gewählten Menüpunkt Fehlermeldung per E-Mail senden ermittelt der Client Betriebssystem beziehungsweise Linux-Distribution, Betriebssystemversion, Architektur, Python-Version und Programmversion selbst. Er trägt diese Angaben in einen E-Mail-Entwurf ein und öffnet den lokalen Diagnoseordner. Erst wenn der Anwender die Nachricht selbst versendet und das ZIP selbst anhängt, verlassen diese Daten den Rechner.
Verständliche Namen, die ein Anwender einer pseudonymen Station auf den Stations- oder Detailseiten gibt, werden ausschließlich im lokalen Browser-Speicher abgelegt. Sie werden nicht an den Server übertragen und erscheinen nicht in gemeinsamen Exportdateien.
Updates, Cookies und Tracking
Der Client ruft die Versionsdatei höchstens einmal pro Kalendertag ab. Dabei wird die pseudonyme Installations-ID als URL-Parameter an diesen Produktserver übertragen, um die Reichweite der Versionen zu erfassen. Ist eine neuere Version verfügbar, fragt die Windows-App höchstens einmal an diesem Tag, ob sie installiert werden soll. Nur nach Zustimmung lädt sie das signierte Setup von diesem Produktserver und prüft es lokal. Dabei werden außer den üblichen Webserver-Verbindungsdaten keine weiteren Angaben übertragen. Updates bleiben freiwillig; es gibt keine zeitabhängige Sperre der installierten Version.
Die Website verwendet keine Analyse-, Werbe- oder Trackingdienste und setzt keine nicht technisch erforderlichen Cookies.
Eingebettete Statusmeldungen anderer Programme
NEOCP Machine, MPECMatch, WAMO Inspector, MPC Neo Rating und My Astrometry
können nach einem erfolgreichen MPC-Onlineabruf programmübergreifend höchstens
einmal in zehn Minuten neocp.txt prüfen. Übermittelt werden die
gemeinsame zufällige Installations-ID, Programm und Version, Betriebssystem,
Prüfzeitpunkt, Laufzeit, HTTP-Status, Dateigröße, Prüfsumme und eine grobe
Fehlerklasse. Inhalte von neocp.txt, Beobachtungsdateien und genaue
Standortdaten werden nicht gesendet.
Der Server kann die öffentliche IP-Adresse beim Eingang technisch sehen. Er verwendet sie zur Zuordnung des Internetproviders, zu einer auf ungefähr zehn Kilometer gerundeten Standortzelle und zu einem geheim gehashten Missbrauchslimit; die rohe IP-Adresse wird nicht im Bericht gespeichert. Der Endpunkt antwortet mit einer leeren HTTP-Antwort, registriert kein Nutzerkonto und sendet keine Befehle. Die Funktion kann in jedem beteiligten Programm global für alle diese Programme ausgeschaltet werden.
Rechte
Sie haben Rechte auf Auskunft, Berichtigung, Löschung, Einschränkung, Widerspruch und Datenübertragbarkeit. Beschwerden sind beim Unabhängigen Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein möglich.