MPC Status Network

MPC Status Network

Gemeinsam prüfen, ohne das Minor Planet Center unnötig zu belasten

Nicht anklickbare Musterkarte mit erfundenen Stationen

NEOCP-Erreichbarkeit

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Koordinationsserver und MPC/NEOCP werden getrennt angezeigt: Nur ein erreichbarer Koordinationsserver kann aktuelle Messungen verteilen, während der NEOCP-Status aus den tatsächlich zugewiesenen Prüfungen stammt. Die Messqualität nennt aktuelle Stationen und unterschiedliche Provider. Widersprechen sich grüne und rote Stationen, erscheint eine gelbe regionale Abweichung statt eines vorschnellen weltweiten Ausfallurteils.

Geprüfter Endpunkt: neocp.txt

Selbst teilnehmen

Der Client startet mit einem normalen Programmfenster. Minimieren oder Schließen legt ihn in den Infobereich; ein Klick auf das Radarsymbol öffnet das Fenster wieder. Er zeigt MPC-Status, Karte und eigene Meldehistorie und führt nur serverseitig zugewiesene Prüfungen aus. Der Autostart ist standardmäßig aktiv und kann nur im Tray-Rechtsklickmenü bewusst abgewählt werden.

Downloads für Windows, Linux und macOS

Ausführliche Installations- und Bedienungsanleitung

So funktioniert es

Der Server verteilt einzelne Prüfaufträge auf teilnehmende Clients. Normalerweise erfolgt netzweit ungefähr eine MPC-Abfrage pro Minute; derselbe Client wartet mindestens fünf Minuten. Erst wenn innerhalb der jeweils letzten zehn Tage mindestens zehn gültige Anwesenheitsmeldungen vorliegen, darf ein Client MPC prüfen. Das bloße Abwarten von zehn Tagen schaltet nichts frei.

Neue Installationen dürfen Status und Karte sofort sehen. Ihre ungefähr lokalisierte Station erscheint zunächst grau als „wartet auf erste Prüfung“; nach einem echten Messbericht wird sie grün oder rot. Bis die zehn Meldungen vollständig sind, bevorzugt der Server neue Stationen mit höchstens einer Anwesenheitsmeldung pro Minute. Danach gilt der normale Meldetakt.

Melden mindestens zehn Prozent oder drei aktive Stationen einen Fehler, wird einmalig eine zeitversetzte Gegenprüfung mit drei Sekunden Abstand ausgelöst.

Falls zehn Minuten lang überhaupt kein Teilnehmerclient eine MPC-Prüfung abgeschlossen hat, darf der STRATO-Server als Reserveclient einspringen. Auch er erhält nur einen einmaligen Auftrag und darf höchstens einmal in zehn Minuten prüfen. Offene oder gerade aktive Benutzerclients haben immer Vorrang.

Warum die Live-Karte an Teilnahme gebunden ist

Die Karte ist kein beliebiger öffentlicher Besucherzähler, sondern das gemeinsame Messergebnis der teilnehmenden Stationen. Jede Kartenabfrage erzeugt Datenverkehr, Datenbankzugriffe und Kartenübertragung. Würden beliebig viele anonyme Besucher die Karte fortlaufend aktualisieren, ginge ein wachsender Teil der verfügbaren Leistung für Zuschauer statt für die eigentlichen MPC-Prüfungen und deren Koordination verloren. Die Begrenzung schützt deshalb Server, Datenbank und Übertragungsvolumen und hält den Dienst auch bei Störungen reaktionsfähig.

Außerdem lebt das Netz davon, dass möglichst viele Teilnehmer selbst einen kleinen Beitrag leisten. Wer den Client regelmäßig meldet, hilft gelegentlich mit einer serverseitig zugewiesenen Prüfung. Reines dauerhaftes Mitlesen ohne eigenen Beitrag – häufig als „Schmarotzertum“ bezeichnet – würde die Kosten und Arbeit einseitig auf wenige aktive Stationen verlagern. Darum ist die Karte am ersten Tag zum Kennenlernen sofort sichtbar. Danach bleibt sie nur zugänglich, solange in den jeweils letzten zehn Tagen mindestens zehn Anwesenheitsmeldungen vorliegen. Zehn Tage seit der Installation zu warten ist also keine alternative Freischaltung. Der Client muss dafür nicht ständig MPC abfragen und wird niemals häufiger als vom Server ausdrücklich angeordnet tätig.

Viele Stationen sind auch fachlich wichtig. Meldungen aus unterschiedlichen Regionen und über verschiedene Internet Service Provider helfen zu unterscheiden, ob das Minor Planet Center selbst ausgefallen ist oder nur ein einzelner Provider, ein DNS-Dienst, eine Route oder ein regionales Netz Probleme hat. Eine grüne und eine rote Meldung über verschiedene Zugangsnetze sind daher oft aussagekräftiger als viele Abrufe aus demselben Rechenzentrum. Die Karte zeigt diese Vielfalt nur grob: Standorte werden auf ungefähr zehn Kilometer gerundet, IP-Adressen werden nicht veröffentlicht.

Datensparsam

Öffentlich erscheinen nur auf ungefähr zehn Kilometer gerundete Standortzellen, Status und – soweit verfügbar – der Internetanbieter. Exakte Koordinaten und IP-Adressen werden nicht in der Anwendungsdatenbank veröffentlicht.